... sicher stutzen Sie und fragen sich vielleicht, was denn das nun wieder für eine verrückte Sache sei. Aber hinter der Idee - Kamele für therapeutische Zwecke beim Menschen einzusetzen - steckt viel mehr Innovation, als sich anfänglich vermuten lässt!

Ich konnte die beeindruckende therapeutische Wirkung der Wüstenschiffe auf die Menschen mit den unterschiedlichsten Handicap zum ersten Mal während eines Sommerurlaubs auf dem Fleckschnupphof beobachten: Ein stark spastischer Junge konnte nach Kontakt mit den Kamelen deutlich besser sprechen, autistische Kinder nahmen Körperkontakt auf und lächelten, MS-Patienten konnten nach einem Ritt wieder ohne Gehhilfe laufen - auch ich als medizinischer Laie sah die Effekte deutlich!

Für mich liegt es auf der Hand, dass die forcierte Erforschung und die Erweiterung des Angebotes kamelgestützter Therapien im Interesse der Allgemeinheit ist. Allerdings kann dieses kostenintensive Vorhaben nicht wie bisher im Alleingang von den Therapeuthen, Kamelhaltern und Patienten finanziert werden.

Deshalb wird hier der Verein Therapiekamel e.V. aktiv. Zum einen fördert er die weitere Erforschung der Wirkungsweise von kamelgestützter Therapie – Voraussetzung für eine Anerkennung durch zum Beispiel die Krankenkassen, zum anderen unterstützt er kamelgestützte Therapien finanziell, damit sie auch heute schon für Patienten erschwinglich werden.

Mich dafür einzusetzen ist mir eine Herzensangelegenheit - wie allen anderen Gründungsmitgliedern auch. Aber natürlich sind wir bei dem ehrgeizigen Projekt das 1. Kamelgestützte Therapiezentrum aufzubauen auf weitere Unterstützer angewiesen. Möchten Sie mehr über uns erfahren oder uns durch eine Mitgliedschaft, Mitarbeit oder
Spende unterstützen? Dann nehmen Sie doch
bitte Kontakt mit uns auf.
Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Ihre Anika Härtel
1. Vorsitzende